Netzzugang und Netznutzungsentgelte Strom

1. Netzzugang

1.1 Lieferantenrahmenvertrag und Zertifikate

Hier finden Sie unseren aktuellen Lieferantenrahmenvertrag Strom

 

Zertifikate-Download

Verwendung ab 10.05.2017

Verwendung bis 31.05.2017

1.2 Gleichbehandlung - § 7a EnWG

Gleichbehandlung

Gemäß § 7a Abs. 5 Satz 3 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sind die Stadtwerke Husum Netz GmbH als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen verpflichtet, für die mit Tätigkeiten des Netzbetriebes befassten Mitarbeitern verbindliche Maßnahmen zur diskriminierungsfreien Ausübung des Netzgeschäftes in einem Gleichbehandlungsprogramm festzulegen, ihren Mitarbeitern und der Bundesnetzagentur (BNetzA) bekannt zu machen und dessen Einhaltung zu überwachen.

Über die jeweils im vergangenen Jahr getroffenen Maßnahmen ist zum 31. März jeden Jahres ein Bericht zu veröffentlichen.

 

 

 

2. Netzentgelte

2.1 Änderungen der Netzentgelte - § 21 StromNEV

Änderungen der Netzentgelte

Ein neuer Antrag auf Genehmigung neuer Netzentgelte gemäß § 23a Abs. 3 des Energiewirtschaftsgesetzes wurde nicht gestellt.

2.3 Individuelle Netzentgelte - Sonderformen der Netznutzung - § 19 StromNEV

atypische Netznutzung

Letztverbraucher mit atypischen Verbrauchsverhalten können nach § 19 Abs. 2 Satz 1 der Stromnetzentgeltverordnung ein Sonderentgelt für die Netznutzung beantragen.

Ist aufgrund vorliegender oder prognostizierter Verbrauchsdaten oder aufgrund technischer oder vertraglicher Gegebenheiten offensichtlich, dass der Höchstlastbeitrag eines Letztverbrauchers vorhersehbar erheblich von der zeitgleichen Jahreshöchstlast abweicht, so haben Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen diesem Letztverbraucher in Abweichung von § 16 StromNEV ein individuelles Netzentgelt anzubieten, das dem besonderen Nutzungsverhalten des Netzkunden angemessen Rechnung zu tragen hat.

Hochlastzeitfenster:

 

Die vier Jahreszeiten sind:

Frühling01.03. - 31.05.
Sommer01.06. - 31.08
Herbst01.09. - 30.11.
Winter01.12. - 31.12. & 01.01. - 28./29.02.

 

Zählpunkte mit individueller Netzentgeltregelung - § 19 Abs. 2 Statz 1 StromNEV

Aktenzeichen BNetzAZählpunktbezeichnungNetz- oder Umspannungsebene
BK4S4-0004601DE000310258130000106580010000S003MS
BK4S1-0005655DE000310258130000106500012000S002MS

2.4 Referenzpreisblätter zur Ermittlung vermiedener Netzentgelte - § 18 Abs. 2 StromNEV

2.5 Preise für Mehr- und Mindermengen - § 13 III StromNZV

Preise für Mehr- und Mindermengen

ab 2015

Mehr- und Mindermengenpreise Strom Webside bdew

 

2014

Für das Jahr 2014 werden 3,48 Ct/KWh für Strom-Mindermengen berechnet bzw. Strom-Mehrmengen vergütet.

2013

Für das Jahr 2013 werden 4,05 Ct/KWh für Strom-Mindermengen berechnet bzw. Strom-Mehrmengen vergütet.

2.6 Schwachlastregelung gemäß Konzessionsabgabenverordnung

Rahmenbedingungen Schwachlast

Für Energielieferungen, die von Lieferanten an Tarifkunden im Rahmen eines Schwachlasttarifes gemäß der Konzessionsabgabeverordnung beliefert werden, wird dem Lieferanten ausschließlich die gemäß § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Konzessionsabgabenverordnung vorgegebenen Höchstsätze der Konzessionsabgabe berechnet. Dies gilt ebenfalls für Energielieferungen, die im Rahmen eines zeitvariablen Tarifes in der entsprechenden Schwachlastzeit erfolgen.

Voraussetzung neben der GPKE-konformen Meldung ist, dass an der betreffenden Entnahmestelle der Schwachlast-Verbrauch gemäß den veröffentlichten Schwachlastzeiten des Netzbetreibers gesondert gemessen wird; eine rechnerische Ermittlung der Schwachlastmenge, sowie eine rückwirkende Verrechnung ist ausgeschlossen.

Die Zeiten für Schwachlasttarife gemäß Konzessionsabgabeverordnung werden wie folgt festgelegt:

Im Sommer      (01.04. bis 30.09.):                 von 20:00 Uhr bis 07:00 Uhr

Im Winter         (01.10. bis 31.03.):                 von 21:00 Uhr bis 07:00 Uhr.

Die Stadtwerke Husum Netz GmbH behalten sich vor, die Schaltzeiten zu Beginn eines jeden Kalenderjahres mit entsprechender Vorlaufzeit neu festzulegen. Eine Veröffentlichung erfolgt an dieser Stelle auf der Internetseite der Stadtwerke Husum Netz GmbH.

 

Schaltzeiten für unterbrechbare Versorgungseinrichtungen gemäß Preisblatt für Netzentgelte Strom


Im Netz der Stadtwerke Husum Netz GmbH werden für unterbrechbare Versorgungseinrichtungen wie folgt Schalt- bzw. Aussteuerzeiten festgelegt.

Energielieferungen für die unterbrechbaren Versorgungseinrichtungen Elektrospeicherheizungen und Elektronische Wärmepumpen im Niederspannungsnetz werden gemäß Preisblatt der Netzentgelte Strom mit einem entsprechenden Netzentgelt abgerechnet. Dieses Entgelt gilt ausschließlich für die Energielieferungen an unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen einer Entnahmestelle mit einer separaten Verbrauchsmessung.

Voraussetzung neben der GPKE-konformen Meldung ist, dass an der betreffenden Entnahmestelle der Verbrauch gemäß den veröffentlichten Schwachlastzeiten des Netzbetreibers gesondert gemessen wird; eine rechnerische Ermittlung der Verbrauchsmenge, sowie eine rückwirkende Verrechnung ist ausgeschlossen.

Die Kundenanlage des Letztverbrauchers ist hierfür entsprechend der Technischen Anschlussbedingungen (TAB Nord), in der jeweils gültigen Fassung, anzuschließen.

 

Schaltzeiten der Wärmepumpen


Bei Wärmepumpen darf die Versorgung innerhalb von 24 Stunden maximal 3-mal für insgesamt 6 Stunden unterbrochen werden. Die einzelne Unterbrechung darf nicht länger als 2 Stunden dauern. Die Betriebszeit zwischen zwei Sperrzeiten darf nicht kürzer sein als die jeweils vorangegangene Sperrzeit.

Die Stadtwerke Husum Netz GmbH behalten sich vor, die Schaltzeiten zu Beginn eines jeden Kalenderjahres mit entsprechender Vorlaufzeit neu festzulegen.

 

Schaltzeiten der Elektrospeicherheizung


Die Freigabe der Elektrospeicherheizung erfolgt ganzjährig für einen zusammenhängenden Zeitraum von acht Stunden in der Zeit von 21:00 Uhr bis 07:00 Uhr.

Bei berechtigtem Interesse des Netzanschlussnutzers kann davon abweichend eine Zwei-Stündige Freigabe der Unterbrechung  in der Zeit von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr zugelassen werden. Bei entsprechender Regelung wird für die Messung des Nachladestroms ein Zweitarifzähler an der Entnahmestelle benötigt.

3. Technische Anschlussbedingungen und Vorschriften

3.1 Niederspannungsanschlussverordnung (NAV)

Die Niederspannungsanschlussverordnung ist hier abrufbar.

3.2 Technischen Anschlussbedingungen

Gemäß § 20 Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) teilen wir mit, dass für unser Netzgebiet die neuen Technischen Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz

(TAB_NS_Nord_2016 PDF, 938 KB) mit den Beiblättern (TAB_NS_Nord_Beiblatt PDF, 53 KB) ab dem 01.11.2016 in Kraft treten.

Für Anlagen, die sich in Bau oder Planung befinden, wird eine Übergangsfrist einberaumt.

3.3 Technische Mindestanforderungen

Technische Mindestanforderungen für den Netzanschluss von Erzeugungsanlagen, Elektrizitätsverteilungsnetzen, Anlagen direkt angeschlossener Kunden, Verbindungsleitungen und Direktleitungen gemäß § 19 EnWG sowie die Bedingungen für den Netzanschluss gemäß § 20 EnWG haben wir nachstehend für Sie zum Abruf eingestellt.

Aufstellung - § 18 EnWG zuzuordnende technische Vorschriften

Aufstellung - § 19 EnWG zuzuordnende technische Vorschriften

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir als Betreiber von Stromnetzen jedermann nach sachlich gerechtfertigten Kriterien diskriminierungsfrei den Netzzugang gewähren sowie die dazugehörigen Bedingungen veröffentlichen. Diese Bedingungen sind unter der Rubrik Netzanschlüsse veröffentlicht.

Service 04841 8997-777
Störung 04841 8997-200